Coronavirus

Empfehlungen zu Corona

Nun werden wir seit mehreren Wochen schon von dem Coronaschrecken im Griff gehalten. COVID-19 beherrscht unsreren Alltag und das Arbeitsleben. Schwangere sind verunsichert, weil sie befürchten, dass ihre Partner/Geburtsbegleiter nicht mit in den Kreißsaal dürfen. Verbote, dass Begleiter nicht mit dürfen, wirken dagegen willkürlich und unempathisch, sind aber Hausrecht des Krankehauses, und somit rechtens wie der Artikel des Ärzteblattes es beschreibt.

Sowohl die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, als auch die WHO betonen, dass es äußerst wichtig ist, dass Partner bei der Geburt anwesend sind.

Umfassende Empfehlungen der DGGG zum Thema Corona, Geburt in der Klinik, Partner bei der Geburt und zum Thema Mutterschutz gibt es  hier.

Erfreulicherweise lassen mittlerweile auch wieder Kliniken, wie die in Leipzig, Partner zur Geburt wieder zu, nachdem es vorher ein Verbot gab. Zum Artikel des Ärzteblattes geht es hier.

Leider wird an COVID-19 erkrankte Frauen, ungeachtete der Schwere der Erkrankung, von Hausgeburten oder Geburtshausgeburten abgeraten, da die Empfehlung von DGGG/WHO lautet, dass eine „kontinuierliche Überwachung des Fetus“ , d.h. Dauer-CTG vorgenommen werden soll. Bei der Mutter soll die Sauerstoffsättigung gemessen werden und das Kind nach der Gbeburt engmaschig überwacht werden. Zum Umgang mit COVID-19 erkrankten Schwangeren hat der Deutscher Hebammenverband umfangreiche Informationen herausgebracht.

Einig sind sich wenigstens die Frauenärzte mit den Hebammen, dass es keinen Grund gibt, wegen einer COVID-19 Erkrankung einen Kaiserschnitt durchzuführen.